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SPIELBERICHT
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Sa 03. November |
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| FC Bayern - Hamburger SV |
Sergio und Pizarro knacken HSV-Bollwerk

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Es ist schon lange her, dass der Hamburger SV in München beim FC Bayern gewinnen konnte. 1982 war es, als „Kopfballungeheuer“ Horst Hrubesch kurz vor dem Abpfiff den Siegtreffer für die Hanseaten erzielte.
Und auch diesmal war für die Norddeutschen in der bayrischen Landeshauptstadt nicht viel zu holen. Dank einer deutlichen Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit gewann die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld mit 3:0 und behielt damit auch im sechsten Heimspiel eine blütenweiße Weste.
Mit drei Wiedergenesen trat der Rekordmeister gegen den einstigen „Erz-Rivalen“ an. Nach ihren Verletzungspausen kehrten Bixente Lizarazu, Willy Sagnol und Hasan Salihamidzic in die Bayern-Elf zurück. Im Vergleich zum letzten Auftritt der Hitzfeld-Truppe in Prag standen auch Paulo Sergio, Roque Santa Cruz, Thorsten Fink und Oliver Kahn wieder in der Anfangsformation.
Wie erwartet trat der HSV sehr defensiv ausgerichtet im Münchner Olympiastadion an, machte die Räume in der eigenen Hälfte sehr eng und ließ den Bayern kaum Platz zur Entfaltung. Nur wenn der Tabellenführer mit schnellem und direkten Spiel über die Flügel kam, wurde es gefährlich für Martin Pieckenhagen im Hamburger Tor. So wie in der 14. Minute, als sich Salihamidzic auf rechts durchsetzte und über Pizarro der Ball bei Santa Cruz landete. Dessen Schuss aus knapp 10 Metern verfehlte sein Ziel nur knapp.
Ähnliche Szene in der 28. Minute. Wieder war Pizarro der Vorbereiter, als er für Paulo Sergio auflegte und der Brasilianer mit einem Direktschuss ebenfalls nur knapp scheiterte. Die beste Bayern-Chance der ersten Hälfte resultierte aus einem Eckball von Owen Hargreaves und einem Kopfball von Thorsten Fink (39.).
Kurz vor der Pause verletzte sich Santa Cruz bei der Landung nach einem Kopfballduell mit Andrej Panadic und für ihn kam Alexander Zickler in die Partie. Die ernüchternde Diagnose in der Kabine ergab: doppelter Bänderriss im linken Knöchel, sechs bis acht Wochen Pause für Roque.
Mit Beginn des zweiten Abschnitts wurde das Angriffsspiel der Bayern wesentlicher druckvoller. Und auch Torchancen wurden jetzt mehr und mehr herausgespielt. In der 55. Minute verpassten gleich mehrere Münchner aus dem Getümmel heraus den Führungstreffer, sieben Minuten später zielte Sagnol nach schöner Einzelleistung nur wenige Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.
Dann hatte Fink gleich zweimal das 1:0 auf dem Fuß, fand jedoch jeweils in Pieckenhagen seinen Meister (66.). Vier Minuten später aber war der HSV-Schlussmann machtlos. Paulo Sergio war es, der die Bayern nach Hargreaves-Flanke mit 1:0 in Führung köpfte. Und das war hochverdient.
Die Bayern taten danach das einzig Richtige und setzten die Hamburger weiter unter Druck. Alleine Zickler verpasste mehrfach ein zweites Tor (77., 79). Das machte dann Pizarro. Sechs Minuten vor dem Ende haute der Peruaner einen Freistoß aus mehr als 20 Metern genau in den Winkel. Und da es Pizarro am liebsten im Doppelpack macht, musste noch ein Tor her. Das erzielte er dann per Kopf in der 90. Min
FC Bayern - Hamburger SV 3:0 (0:0)
FC Bayern: Kahn - Sagnol, Kuffour, Robert Kovac, Lizarazu - Salihamidzic, Fink, Hargreaves (70. Sforza), Sergio - Santa Cruz (42. Zickler), Pizarro
Hamburger SV: Pieckenhagen - Hertzsch, Hoogma, Panadic, Maltritz (75. Meijer) - Groth, Töfting (75. Präger), Ujfalusi, Hollerbach - Barbarez, Heinz
Schiedsrichter: Berg (Konz)
Zuschauer: 55.000
Tore: 1:0 Sergio (70. Minute), 2:0 Pizarro (84.), 3:0 Pizarro (90.)
Gelbe Karten: Präger
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